Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln-So funktioniert’s!

Gehirn konzentration

Konzentrationsprobleme sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Egal ob bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen. Immer öfter leiden Personen unter einer schlechten Konzentration. Meistens lassen sich Probleme der Konzentration aber ganz ohne Medikamente lösen. Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln ist möglich. Hier erfahren Sie wie!

Was sind Konzentrationsprobleme?

Vermutlich hat schon jeder einmal so etwas wie: „Konzentrier dich doch“ gehört. Was aber ist Konzentration und was sind Konzentrationsprobleme überhaupt?

Frau konzentriert sich

Konzentration steigern muss nicht schwer sein

Grundsätzlich ist Konzentration die Fähigkeit seine Aufmerksamkeit auf eine gewisse Aufgabe richten zu können. Konzentrationsprobleme, Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörung bezeichnen Zustände bei denen die Konzentration nicht optimal funktioniert. Ursachen dafür sind zahlreich. Oftmals sind es mehrere (zusammenhängende) Themen, die Konzentrationsprobleme verursachen. Hier erfahren Sie einige Tipps wie Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln funktioniert!

Ursachen für Konzentrationsprobleme

Die Ursachen für Konzentrationsprobleme sind unglaublich vielfältig. Umso schwerer kann man sagen, warum Menschen unter Konzentrationsproblemen leiden. Im Folgenden sehen Sie die wohl häufigsten Ursachen für Konzentrationsprobleme:

  • Schlafmangel (z.B. durch Schlaflosigkeit)
  • ADHS
  • Depression
  • Demenz, Alzheimer
  • Mangelernährung (Mangel an Nährstoffen)
  • starker Stress, Überforderung
  • Bewegungsmangel
  • Blutzuckerschwankungen
  • Motivationsmangel
  • Störfaktoren wie Handy
  • Medikamente
  • Drogen
  • Probleme / Veränderung im Hormonhaushalt (z.B. in den Wechseljahren)
  • Darmprobleme

Die Ursachen für Konzentrationsprobleme sind zahlreich, so dass man die wahre Ursache nicht immer findet. Dennoch müssen Sie nicht mit Problemen der Konzentration leben. Jetzt erfahren Sie wie Sie Ihre Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln!

Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln-Diese Nährstoffe verbessern unser Denken!

Die folgenden Nährstoffe sind wichtig für unser Gehirn, ein Mangel könnte zu Konzentrationsproblemen führen. Wichtig ist es möglichst alle Nährstoffe aus natürlichen Lebensmitteln zu bekommen. Nährungsergänzungsmittel enthalten meist einen isolierten Wirkstoff, Pflanzen wie beispielsweise Kurkuma besitzen allerdings tausende Wirkstoffe die miteinander am effektivsten sind (siehe auch Beitrag: Wirkung von Kurkuma auf das Gehirn).

Gehirn konzentration

Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln wie durch Nährstoffe, Brainfoods und mehr

Die Nährstoffe im Folgenden sollten also im besten Fall aus vollwertigen Lebensmitteln stammen. Sollten Sie bei sich einen Mangel an Vitaminen vermuten, so sollten Sie dies natürlich mit einem Arzt besprechen.

Omega 3

Omega 3 ist bekannt bei allerlei Beschwerden zu helfen. Beispielsweise ist es schon seit Längerem als natürliche Hilfe bei ADHS und Depression bekannt. Auch zur Stärkung der Konzentration hat sich die Omega-3-Fettsäure als hilfreich erwiesen.

Dies ergibt zumindest eine 3-Monate lang durchgeführte Studie an Kindern zwischen 8-12 Jahren. Nach einer Supplementation mit der Omega-3-Fettsäure verbesserte sich sowohl die Verarbeitungsgeschwindigkeit, Aufmerksamkeit, Koordination und Wahrnehmung bei über 70 Prozent der Teilnehmer. Möglicherweise mag das mit der Eigenschaft der Fettsäure, Entzündungen zu reduzieren, zusammenhängen.

Enthalten ist die Fettsäure vor allem in fettreichem Fisch (besonders gut verwertbar), Nüsse (siehe auch: Konzentration steigern mit Nüsse) und manchen Samen wie Leinsamen und Chia-Samen. Auch biologisch hergestellte Milchprodukte können einen Beitrag liefern.

B-Vitamine

B-Vitamine sind vermutlich eines der bekanntesten Wege um seine Konzentration steigern zu können. Ein Mangel mancher B-Vitamine könnte  jedenfalls zu Konzentrationsproblemen führen.

So kam beispielsweise eine Studie mit 100 Teilnehmern zu dem Ergebnis, dass Personen mit einen niedrigen Vitamin B12 Spiegel signifikant niedrigere Lernfähigkeiten und Erinnerungsfähigkeiten hatten, als Menschen mit einem hohen oder mittelhohen Vitamin B12 Spiegel.

Die meisten B-Vitamine spielen eine wichtige Rolle für unsere kognitiven Leistungen. Zum Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln sind vor allem diese B-Vitamine bekannt.

  • Thiamin (B1)
  • Vitamin B6
  • Folsäure (B9)
  • Vitamin B12

Grundsätzlich erfüllt aber jedes B-Vitamin wichtige Aufgaben in unserem Körper und keines ist weniger wichtig, als ein anderes. Wichtig ist, dass man von allen Vitaminen ausreichend verzehrt. B-Vitamine sind sowohl in tierischen, als auch pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Eine Kombination von beiden ermöglicht uns eine ausreichende Versorgung. Gute Quellen für B-Vitamine sind im Allgemeinen: Vollkornprodukte, Nüsse, Blattgemüse, aber auch Fleisch, Fisch und Eier.

Eisen

Eisenmangel ist wahrscheinlich der häufigste Nährstoffmangel überhaupt. Kein Wunder also, dass Konzentrationsprobleme, übermäßige Müdigkeit, Appetitlosigkeit sowie brüchige Fingernägel so häufig sind. All das können nämlich die Symptome eines Eisenmangels sein. Weiteres ist Eisen das wohl am häufigsten vorkommende Spurenelement in unserem Körper.

Gute Lebensmittel um seinen Eisentagesbedarf zu decken sind z.B. Leber, Fleisch, Fisch, Eier und speziell Austern. Weitere gute Eisenquellen sind Hirse, Hafer, Sauerampfer, Kürbiskerne, Sprossen und verschiedenste Hülsenfrüchte. Entgegen der landläufigen Meinung ist Spinat jedoch kein gutes Lebensmittel um seinen Eisen-Bedarf zu decken. Der hohe Gehalt an Oxalsäure verursacht, dass nur ein sehr kleiner Teil des enthaltenen Eisen aufgenommen werden kann.

Zink

Jeder hat wahrscheinlich schon von Zink gehört. Das lebenswichtige Spurenelement taucht ja schließlich in unzähligen Nahrungsmitteln auf. Besonders oft findet man es in Kombination mit Vitamin C gegen Erkältungen. Aber das ist nicht der einzige Verwendungszweck.

Eine ausreichende Versorgung mit Zink wird oft in Verbindung mit einer guten mentalen Leistungsfähigkeit und Konzentration gebracht. Ein Mangel an Zink könnte hingegen mit Depression oder ADHS zusammenhängen. Möglicherweise könnte dabei auch Kupfer eine Rolle spielen, welches ein Gegenspieler von Zink ist. Zu viel Kupfer kann sich nämlich im Gehirn abspeichern. Dies ist zwar eher selten, könnte allerdings zu ernsten neurologischen Symptomen führen. Zink als Gegenspieler von Kupfer hindert die Aufnahme von weiterem Kupfer zu einem gewissen Grad.

Aminosäuren

Unser Körper kann ohne Kohlenhydrate überleben, nicht aber ohne Fette und nicht aber ohne Eiweiße. Verschiedenste Fette und Aminosäuren (Bestandteile von Eiweißen) spielen eine signifikante Rolle für die Gesundheit unseres Gehirns. Aus Aminosäuren bildet unser Körper nämlich verschiedenste Neurotransmitter, welche benötigt werden um Signale zwischen Nervenzellen übertragen zu können.  Bekannt sind beispielsweise die Neurotransmitter Adrenalin, Dopamin, Serotonin und Gaba.

Wo Sie Aminosäuren finden? Eigentlich in (fast) jedem Lebensmittel. Die besten Quellen sind allerdings Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier sowie auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder Getreide.

Cholin

Cholin ist bei uns aktuell zwar eher unbekannt. Der Stoff, der oft fälschlicherweise zu den B-Vitaminen gezählt wird ist aber alles andere als unwichtig. Aus ihm wird in unserem Körper schließlich Acetylcholin, ein wichtiger Neurotransmitter, gebildet. Dieser übernimmt zahlreiche wichtige Aufgaben in unserem Körper. Eine wichtige Rolle spielt Acetylcholin unter anderem für unsere Nerven sowie für unser Gedächtnis.

Unser Körper kann Cholin grundsätzlich selber bilden. Ob die Mengen ausreichend ist, ist allerdings fraglich. In Studien kam man jedenfalls zu dem Ergebnis, dass eine höhere Cholin-Aufnahme durch die Ernährung unsere geistige Leistung erhöht.  Lebensmittel mit nennenswerten Cholingehalt sind beispielsweise Eier, Milch, Leber, Nüsse oder auch Quinoa bzw. Bohnen.

Antioxidantien

Antioxidantien klingt gesund, oder ? Das sind Sie auch! Denn Sie kämpfen gegen sogenannte freie Radikale. Unter Freie Radikale bezeichnet man sehr aggressive Stoffe, welche als Zwischenprodukt in unserem Stoffwechsel entstehen.

Freie Radikale gelten als mögliche Risikofaktoren für die Entstehung von Krebs, Diabetes, Arteriosklerose aber auch zahlreichen neurodegenerativen Erkrankungen wie etwa Alzheimer oder Parkinson. Neurodegenerative Erkrankungen führen wiederum häufig zu Konzentrationsproblemen.

Brainfoods

Zum Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln könnten auch sogenannte Brainfoods helfen. Das sind Lebensmittel mit Inhaltsstoffen, die besonders leistungsstark machen können. Hilfreiche Lebensmittel für ein gesundes Gehirn sind z.B.:

  1. Nüsse
  2. Kurkuma
  3. Avocado
  4. fetter Fisch
  5. Brokkoli
  6. Kokosnuss
  7. Chia-Samen

Weitere Informationen zu Brain-Foods finden Sie übrigens in der Kategorie Brainfood.

Konzentrationsprobleme und der Darm

Wenn Sie Ihre Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln, so geht es nicht nur darum wie viele Nährstoffe wir zu uns nehmen. Stattdessen ist es noch wichtiger, welche Stoffe wir überhaupt aufnehmen können. Du bist nicht was du isst, du bist was du aufnimmst.

Angenommen wir haben eine total gesunde Ernährung voller Nährstoffe, können diese aber nicht gut aufnehmen, so profitieren wir dennoch nicht voll und ganz. In erster Linie übernimmt also unser Darm, wo Nährstoffe zu einem großen Teil aufgenommen werden, eine wichtige Rolle für unser Gehirn. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum unser Darm häufig als zweites Gehirn bezeichnet wird.

Zum Beispiel kann auch unsere Darmflora, also die Bakterien, die in unserem Darm leben, einen entscheidenden Beitrag für unsere Gesundheit leisten. So beschützen uns gute Darmbakterien vor schlechten Bakterien, Parasiten und Pilzen. Zeitgleich verhindern gute Darmbakterien die Entstehung eines „Leaky Gut Syndroms“, dem löchrigen Darm. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Bakterien in unserem Darm zahlreiche Nährstoffe (z.B. Folsäure) produzieren.

Verschiedenste Studien deuten auf eine Verbindung des Darms mit unserem Gehirn hin, vor allem über den Vagus-Nerv. So können Darmprobleme etwa mit Depression, Stimmungsproblemen, Gedächtnisproblemen oder Konzentrationsproblemen sowie verschiedensten neurologischen Erkrankungen zusammenhängen.

Gehirn

Das Gehirn muss sich häufig überanstrengen. Hausmittel zum Konzentration steigern können Konzentrationsproblemen entgegenwirken

Was für Tipps zum Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln gibt es aber? Was kann man für ein gesunden Darm und folglich auch für ein gesundes Hirn unternehmen.

  • ausgewogene Ernährung
  • keine komplett vegane Ernährung (häufiger Nährstoffmangel, da schlechte Bioverfügbarkeit)
  • Fermentierte Lebensmittel konsumieren
  • ausreichend Ballaststoffe verzehren
  • Antibiotika vermeiden (wenn nicht notwenig)
  • Probiotika einnehmen
  • Darm auf Pilze kontrollieren
  • Darm auf Parasiten kontrollieren (häufige Ursache für zahlreiche Gesundheitsprobleme, auch im Westen)
  • Leaky Gut heilen
  • …..

Die Darm-Hirn-Beziehung ist schließlich wieder ein Kapitel für sich, ein Beitrag dazu wird aber bald erscheinen.

Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln-Probieren Sie das!

Nicht immer hat ein Konzentrationsproblem mit einen Nährstoffmangel oder einen Problem in unserem Darm zu tun. Hier finden Sie noch ein paar schnelle Tipps zum Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln:

  • ausreichend schlafen
  • genug trinken
  • regelmäßige Sport betreiben (bereits ein Spaziergang kann helfen)
  • kein Multitasking: versuchen Sie nicht alles auf eimal zu machen
  • Störfaktoren entfernen: Handy ausschalten,…
  • Atemübungen
  • Frühstück essen (siehe Studie unten)
  • Mittagsschläfchen machen
  • Organisation, To-Do-Listen erstellen
  • Prioritäten setzen
  • aufgeräumter Arbeitsplatz

Konzentration steigern-Das kann helfen!

Konzentrationsprobleme sind nervig. Man weiß, dass man viel leistungsfähiger und viel produktiver sein könnte, wäre da diese Denk-Blockade bzw. Konzentrationsschwäche nicht. Die gute Nachricht: Meistens sind Konzentrationsprobleme nur von kurzer Zeit. Langfristige Konzentrationsprobleme können auf natürliche Art und Weise behandelt werden, z.B. indem Sie ihre Darmgesundheit verbessern. Konzentration steigern mit natürlichen Mitteln können Sie beispielsweise indem Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen achten oder sogenannte Brainfoods verzehren.

Erwähnte Studien:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18948652

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1281386/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24508294

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26912492

 

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4 Kommentare

  • Sehr guter Artikel, mein Kompliment!
    Zusätzlich zu den Nahrungsmittel, ausreichend Bewegung und guter Schlaf können auch Yogaprogramme helfen. Vor allem Atemübungen (Die Stoßatmung oder auch Feueratmung genannt, sowie die Wechselatmung) helfen sehr gut, die Konzentration zu wahren. Ermöglicht wird das durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr, dem Training in den Luftanhaltephasen und die tiefere Atmung, welche auch das Zwerchfell kräftigt. Längeres Ausatmen, die in vielen yogischen Atemtechniken geübt werden, reduziert Stress und beruhigt das vegetative Nervensystem. Durch die Stressreduktion können wir unsere Konzentration verbessern.
    In meinen Kursstunden „Sanftes Yoga“ ( https://gesundheits.yoga/sanftes-yoga/ ) erlebe ich immer wieder an meinen Yoginis und Yogis die Wirksamkeit von Yoga.

    • Gehirnstark2.0

      Hallo,
      Danke für dein Kommentar. Ja, Yoga kann für viele ein Gutes Mittel zum Konzentration steigern sein. Werde dazu auch einen Beitrag machen.
      Lg

  • Hi, very nice website, cheers!

  • Peter

    Wir sind eine Gruppe von Freiwilligen und eröffnen ein neues Programm in unserer Gemeinde.
    Ihre Website bot uns wertvolle Informationen an.

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